Aufgewältigung des Mundlochs vom Oberen Sonnenaufgang Stolln

Der Stolln war bis  zum Jahr1785

in Betrieb und

Teil des Grubenfeldes

Ronnov Erbstolln, der bis etwa 1840 in Auffahrung stand.

Seid mindestens 150 Jahren hatten

natürliche Erosionen das Stollnmundloch unter sich begraben.

Alte Grubenrisse und eine flache Stollnpinge 40 Meter über der Freiberger Mulde lassen keineZweifel an der Lage des Mundlochs aufkommen

Ab Januar 2009 nehmen wir voller Elan die Aufgewältigungsarbeiten in Angriff, nachdem uns das Oberbergamt in Freiberg bereits 2008 die Genehmigung hierfür erteilt hatte.

Durch die Lage im Gelände am östlichen Hang des Muldentales war uns klar, dass die Arbeiten nur durch Muskelkraft zu bewältigen sein werden, wie die alten Bergleute graben wir mit Schaufel und Haue.



Stufenweise wird die Verbruchmasse bis zum anstehenden Gebirge abgetragen und auf Halde gestürzt.


Abbildung : Unsere Schaufeln bilden eine rotierende Scheibe um zur Stollnsohle vorzudringen.

Endlich zeigt sich die Firste des Mundlochs.

Jahrhunderte altes Wetter zieht aus dem Stolln aus.

Der Durchschlag gelang Axel Kirchhübel aus Nossen.

Selbstverständlich durften nun alle ein zünftiges Bergbier genießen.

Ein Blick mit der Kamera im Anschlag ist erlaubt, mehr nicht.

In den folgenden Tagen muss erst einmal frisches Wetter in den Stolln einziehen.

Dann ist es soweit.

Eine Kontrollbefahrung zeigt den sehr guten Zustand des Stollns bis vor Ort.

Ein Zeugnis des Bergbaus aus den 18. Jahrhundert präsentiert unermüdliche Arbeit mit Schlägel und Eisen auf etwa 25 Lachter Auffahrung.


Abbildung : Die Sicherung des Mundlochs durch eine abschließbare Gittertür wird vorbereitet.


Maßnahmen im Jahr 2009

























































































Bei der Konstruktion haben wir beachtet an der Firste genügend Durchflughöhe für Wintergäste zu lassen. Im nächsten Winter wird sich zeigen ob die Fledermäuse unser Angebot angenommen haben.

Der Natur– und Landschaftsschutz liegt unserem Verein sehr am Herzen.

Der Natur– und Landschaftsschutz liegt unserem Verein sehr am Herzen.streng berücksichtigt.

Selbst Wildwechsel werden beim Bau von Wegen sorgsam in die Streckenführung integriert.

Von unseren Besuchern erwarten wir selbstverständlich die Wege zu benutzen und den Ausschilderungen zu folgen, damit keine Beeinträchtigung der Landschaft erfolgt und Unfälle vermieden werden.



Weiter zur nächsten Seite

Zurück zur Seite Arbeitseinsatz