Das Jahr 2011

 

Baugeschehen:

 

Das brachte uns durch die Durchforstung eines Waldstückes in einige Schwierigkeiten.

Leider konnten wir den kommunalen Grundstückseigner (Stadt Nossen) nicht bewegen, die Maßnahme

planerisch anzupassen und Naturschutz, sowie Bodengeologie  zu beachten.

Ein etwa 1 km langes Teilstück des Wanderweges wurde so durch den Forst in Mitleidenschaft gezogen.

Wir können uns nur entschuldigen, dass bei entsprechendem Wetter dieser Abschnitt zur Zeit nicht mehr

wie bisher sauberen Schuhwerkes begangen werden kann.

Allerdings ist es erfreulich zu sehen, dass bereits abseits der Fahrspuren Pfade getreten wurden.

Dieses zeugt vom Interesse an unserem Rundweg, was uns natürlich sehr erfreut.

 

Die Planung der Restaurierung eines weiteren Grubenbaues wurde ausgearbeitet und bei der Bergbehörde zur Genehmigung eingereicht.

Das Mundloch des „Tiefen Stolln“ soll neben unserem Vereinsgebäude wieder sichtbar gemacht werden.

Bild oben: Aufstellung vor dem Rathaus in Thum

Bild unten: Paradeband mit 12 Kameraden

 

Traditionsarbeit:

 

Wieder ist es nicht gelungen den traditionellen Bergaufzug zu Anlass des Nossener Weihnachtsmarktes durchführen zu können. Es fehlt am Interesse der Veranstalter.

 

Aber -  einige Vereinsmitglieder mehr haben es geschafft, sich aus eigenen Mitteln Paradeuniformen für unsere Nossener Abordnung von Bergkameraden zu den alljährlichen Sächsischen Bergparaden schneidern zu lassen. So ist die Abordnung bereit 12 Kameraden stark, überwiegend in der Doppelhäuertracht nach der sächsischen Trachtenordnung von 1850.

 

 

Hier zwei Bilder von der Bergparade in der Bergstadt Thum zum 1. Advent 2011

 

Die Erforschung unseres Grubenfeldes „Barbara“ wurde durch die Abnahme der Restaurierungsarbeiten

durch das Oberbergamt abgeschlossen.

 

Der Bergbauwanderweg verfügt somit nun bereits über drei originalgetreu wieder hergestellte Grubenanlagen.

 

Auch junge Bergbaufreunde waren sehr interessiert an

der Sichtung der befahrbaren Strecke, geschützt durch einen Ausbau aus originalgetreu nachgebautem Deutschem Türstock, nach dem Vorbild der Bergmänner des 18. und 19. Jahrhunderts, natürlich in bergmännischer Ausrüstung!

 

 

Jugendarbeit und Führungen

 

Geführte Wanderungen in variabler Steckenführung und Dauer zwischen 2 und 3 Stunden werden an vielen Wochenenden nach Anmeldung durchgeführt.

 

Sehr wertvoll ist die Zusammenarbeit mit Schulen und Elternräten, bis hin zu Kindergartengruppen, den Kindern und jungen Schülern im Rahmen von Heimatkunde– und Geographieunterricht  einen Einblick in die heimatliche Geschichte und in die Natur des Muldentales bei Nossen mit seiner Fauna und Flora nahe zu bringen.

Gern stellt der Verein sein Vereinshaus für solche Veranstaltungen zur Verfügung und begleitet dieses durch die Bergbaukameraden.

 

Bild:  Schulklasse mit Eltern nach einer Wanderung beim Grillen am Vereinshaus