Am Tag der Eröffnung, ein Kamerad in bergmännischer Arbeitskleidung mit Geleucht

Abschluss der Restaurierungsarbeiten „Oberer Barbara Stolln“ der Grube Vereinigt Feld bei Siebenlehn

Die Mannschaft bei den letzten Arbeiten

Fertiggestelltes Mundloch

Der Stolln wurde nach Aufgewältigung von etwa 150 Kubikmetern Verbruch vor dem Mundloch in einem sehr guten Zustand vorgefunden. Zuletzt war im Jahr 1929 versucht worden für die nahegelegene Gartensparte eine Wasserfassung anzulegen. Dafür war das Aufkommen an Grubenwasser aber zu gering, so dass der Stolln endgültig aufgegeben wurde und bereits in den 40iger Jahren verfallen war.

Der Stolln ist auf etwa 80 Metern Strecke mit Seitenuntersuchungen, Überhaun und Gesenken aufgefahren worden, was auf eine intensive Suche nach abbauwürdigen Vererzungen hindeutet. Von der „Jungen Barbara“ wurde ein Gesenk im oberen Stolln als Wetterschacht heraufgebrochen, durch den möglicherweise die weiteren, tiefer liegenden Sohlen erreichbar sein könnten. Das gilt es noch zu erkunden.

Als sicher ist anzunehmen das aus diesem Bergwerk keine größeren Erzlieferungen erfolgten. Da das Bergwerk somit zu einem großen Teil im festen Gebirge steht, wird es zukünftig zu keinen größeren Verbrüchen kommen. So wird uns dieses Denkmal lange erhalten bleiben, ohne dass aufwändige Sicherungsmaßnahmen untertage notwendig sind.

Für die Sicherung des Grubengebäudes als übertägige Schauanlage mit Zimmerung und Tragwerk wird sich ein jährlicher Wartungsaufwand aufzeigen, der durch den Verein durchgeführt werden muss.

Für die Sicherheit von Besuchern vor Steinschlag wurde die Zimmerung etwa 8 Meter vor das eigentliche Mundloch, das durch eine Gittertür gesichert wurde, herausgezogen. So kann diese Grubenanlage mit den davor befindlichen Aufhaldungen gefahrlos besichtigt werden. Eine kleine Schautafel am Wanderweg verweist neben einigen Informationen auf den Aufstieg zum Stolln, der festes Schuhwerk erfordert.