Veranstaltungen des Vereins im Jahr 2008

 

Hirschfeld gehört zur Gemeinde Reinsberg.

Der Bergbau auf Hirschfelder Flur, mit seinen

Gruben „ Neubeschert Glück Gottes Erbstolln“

und Unverhofft Glück Gottes Erbstolln“ gehörten

bis in das Jahr 1905 zur Gewerkschaft Vereinigt

Feld bei Siebenlehn“.

 

Es war uns eine besondere Ehre anlässlich der 825 Jahr Feier Hirschfelds im Festumzug das Bild der

damals tätigen Bergleute durch eine Abordnung

unserer Trachtenträger darzustellen und an diesem

Fest aktiv mitzuwirken.

Auch im Striegistal gab es Bergbau.

 

Gern folgten wir der Einladung des Festkomitees

des Ortes, am Festumzug zur 825 Feier im Jahr 2008 teilzunehmen.

Einen besonderen Höhepunkt für unsere Arbeit zur

Pflege bergbaulicher Traditionen stellte unsere Teilnahme an der Bergparade in Mittweida dar.

 

Erstmalig stellten wir im Rahmen einer Bergparade

eine eigene Formation und durften unsere Vereinsfahne voraustragen.

 

Im Bild Vereinskameraden beim Besuch der

Weihnachtsausstellung im Sachsenhof Nossen

nach unserer Rückkehr aus Mittweida.

Gemeinsam mit unseren Freunden des Vereins

Segen Gottes Erbstolln zu Gersdorf bei Roßwein“

nahmen wir an der großen Bergparade in Zwickau teil.

Wie bereits im Jahr 2007 verwandelten wir zum Tag des Offenen Denkmals 2008 unser Vereinshaus am „Tiefen Stolln“ in ein kleines Museum.

und informierten Gäste über unsere Tätigkeiten.

Neben Arbeitseinsätzen in unserem Bergbaurevier

erkunden wir im Rahmen von Vereinsexkursionen

Bergbauanlagen und pflegen Kontakte zu den

hier tätigen Vereinen.

 

Im Bild die Ausfahrt aus der Grube „Alte Hoffnung Erbstolln“ Schönborn-Dreiwerden, bei Mittweida.

Beim Aufbruch ins Gelände zu einer Befahrung alter Grubenbaue verwandelt sich der Transporter

eines Vereinsmitglieds in ein Expeditionsfahrzeug.

Im Herbst 2008 besuchen wir die „Krummenhennersdorfer Mühle“

am Eingang der „Grabentour“ am Ufer der Bobritzsch.

 

Wir hoffen das die aufopferungsvollen Initiatoren des Museums

vom Eigentümer unterstützt werden diese einzigartige Anlage

erhalten zu können.

 

Nach bewegter Geschichte präsentiert sich eine Mühle mit angeschlossenem Sägewerk ( Vertikal– und Horizontalgatter), angetrieben durch zwei Turbinen

voll funktionsfähig, mit Technik aus den Jahren um 1922, aber auch sehr überholungsbedürftig.